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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Bastelanleitung Last - Minute - Weihnachtsengel

Tag 22 von Vegikat
Da es ja schon kurz vor Weihnachten ist und ihr eventuell einen Christbaum gekauft habt, der größer als erwartet ist (passiert uns jedes Jahr), gibt es nun die Last-Minute-Weihnachtsengel.

Man braucht Goldfolie, eventuell auch zweifarbig, eine kleine Schere und einen Zirkel.




Nun werden auf dem Goldpapier drei Kreise um den gleichen Mittelpunkt gezeichnet, einer mit Radius 1,5cm, einer mit Radius 2cm, einer mit Radius 6cm (man kann natürlich auch andere Strecken nehmen, je nach den Proportionen, die man haben möchte).

Dann zeichnet man eine Linie auf dem Radius zwischen dem äußeren und dem mittleren Kreis. Dann um 90 Grad versetzt zwei Linien auf dem Radius zwischen dem äußeren und dem mittleren Kreis, aber nur die halbe Strecke, einmal vom äußeren Kreis aus, einmal vom mittleren Kreis aus (siehe Bild oben).


Dann wird geschnippelt:

Als erstes wird die oben blau gezeichnete Linie eingeschnitten, als zweites die oben orange gezeichnete Linie (um den Kopf), und als drittes die beiden senkrechten roten Linien.

Dann nimmt man die Flügel und steckt sie wie auf dem unteren Bild zusammen:




Und dann biegt man die Ärmchen nach unten, sodaß der fertige Engel von vorne so aussieht:




Nun kann am Kopf ein Faden befestigt werden und der Engel am Christbaum aufgehängt werden.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bastelanleitung Weihnachts - Heustern

   
Tag 21 von jetztzudritt
Der 21. Dezember:




Weihnachts-Heustern

Heute basteln wir noch eine weihnachtliche Deko für eventuelle ungeschmückte Ecken etc. etc.



Man braucht:

- Dickere Pappe, etwa 50x 50 cm, je nach Größe des Sterns

- Heu - am allerbesten vom Bauern/Pferdestall/Was-auch-immer des Vertrauens, das ist
meist etwas länger und damit besser zu binden, abgepacktes Heu aus der Kleintierabteilung tut es aber auch

- Nähgarn o.ä., farblich möglichst genau dem Heu entsprechend

- Bänder, getrocknete Früchte, Nüsse, Filzteile, Kerzen und was auch immer an Deko

- Schnellklebepistole (ob anderweitiger Kleber hält hab ich noch nicht probiert)

- ganz wichtig: weihnachtliche Musik, Weihnachtstee/Glühwein, Gebäck


Los gehts!


Schritt 1: Weihnachtliche Musik anmachen, für ausreichend leckere Verpflegung sorgen...


Schritt 2: Auf die Pappe einen Stern aufzeichnen und ausschneiden. Die Größe ist anpassbar, der fertige Stern wird etwas größer. Meine Sterne haben ca. ein Maß von 50x50cm. Und wer (wie ich) keine Schablone hat, die er verwenden kann, muß halt mal kurz nochmal an seinen Mathelehrer denken ("Hatte er doch recht: IRGENDWANN kann man den ganzen Schmarrn doch noch gebrauchen...") und sich halt mit Winkelmesser und Lineal bewaffnen und einen Stern konstruieren (soweit reichten meine mathematischen Kenntnisse noch: Die Zacken stehen im Winkel von 72Grad zueinander.)


Das fertige Ergebnis:



Schritt 3: Achtung, gerade wenn das Heu sehr kurz ist gibt das jetzt gerne eine Sauerei, darum am besten draußen machen: Etwas Heu auf einem Sternenstrahl auslegen (erstmal nur auf einer Seite) und gut mit dem Faden umwickeln. An den Ecken/Enden gleich ein paar mal recht fest drumwickeln. Das muß später gut halten!



So geht es heiter weiter mit den übrigen Zacken - dabei nicht vergessen, auch immer mal wieder über die Mitte zu binden...



Irgendwann ist die eine Seite fertig und sieht etwa so aus - superordentlich muß hier noch nicht alles sein.



Schritt 4: Dann das ganze wenden und die andere Seite genauso arbeiten. Achtet darauf, dass an den Seiten nirgens die Pappe vorschaut! Diesmal schon ein bisschen genauer darauf achten, dass keine Halme wild in der Gegend rumstehen.

Das ganze dürfte dann etwa so aussehen:



Schritt 5: Das ist noch ziemlich struppig an den Enden, das wird jetzt mit der Schere eingekürzt (Achtung: Nicht den Faden durchschneiden ).



Schritt 6: Wieder ab nach drinnen. Aufwärmen. dann kann es ans Verzieren gehen, da sei Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt...

Ich mach dann meist erstmal Bänder, Filzbänder o.ä. drum:
Zum Beispiel so:



Noch schöner find ichs so:



Und bastel mir noch etwas Deko... und/oder nehme schon fertig getrocknete Obstscheiben... oder Nüsse...Zapfen...Und alles kommt mit der Heißklebepistole für immer an seinen Platz...



In die Mitte tu ich noch eine Kerze, am besten auf einem Metallhalter (Baumarkt, Bastelbedarf) - diese muß man jedoch evtl. etwas kürzen, damit es nicht auf der anderen Seite wieder heraus kommt...

Man kann das ganze z.B. auch als Hängekranz machen, dann natürlich ohne Kerze

Und so können fertige Ergebnisse aussehen...






Ich wünsche allen noch eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Basteln!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Nähanleitung Wurfspiel

Tag 20 von Lollefee


KNUT - ein Weihnachtsspiel


Schmückst Du noch oder wirfst Du schon?
Man kann es alleine spielen oder zu mehreren - man benötigt nur einen "Tannenbaum" und für jeden Spieler ein Wurftuch!



Das wird benötigt:
* 10cm x 20cm zzgl. Nahtzugabe Stoff in grün (für den "Tannenbaum")
* grobes Füllgranulat

* für jedes Wurftuch zweimal 50cm x 30cm Stoff, davon einer etwas fester
* für jedes Wurftuch vier Druckknöpfe (oder richtige Knöpfe)
* für jedes Wurftuch zwei 25cm lange Rundhölzer, etwa 1cm Durchmesser


So wird´s gemacht:
* Wurftuchstoffe rechts auf rechts flach zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung lassen, die nach dem Wenden mit Matratzenstich zugenäht wird; gerne nach dem Wenden noch einmal auf der langen Seite den Rand durch weitere Naht verstärken
* jeweils 2,5 cm und 7,5cm vom Rand der langen Seite und 1cm vom Rand der kurzen Seite die Druckknöpfe (oder eben Knopf und Knopfloch) anbringen, dass man einen Tunnel oben und unten verschließen könnte:



kurze Seiten rechts und links je 5cm umklappen und festnähen, dass rechts und links ein jeweils fast 5cm breiter Tunnel entsteht
* Rundhölzer in die Tunnel schieben und Knöpfe schließen - das Wurftuch ist fertig! Durch die Knöpfe können das Rundholz herausgenommen und das Wurftuch gewaschen werden.

* Tannenbaumstoff falten und an einer Seite zusammennähen
* aufklappen, Naht auseinanderstreichen und die Tüte so falten, dass die Naht auf der ehemaligen Falz liegt
* mit Wendeöffnung zusammennähen


* Pyramidentannenbaum mit Granulat (dann ist er waschbar, es gingen natürlich auch diverse Kerne) füllen, mit Matratzenstich zunähen


Und so geht´s:
"Tannenbaum" mit dem Wurftuch hochschmeißen, indem man es auseinanderzieht. Entweder man fängt den Tannenbaum selbst wieder (wenn man alleine spielt) oder der/die Mitspieler versucht/en zu fangen!

Weihnachtsverlosung

Habe über Trienches Welt von diesem Gewinnspiel erfahren und gleich auf unsere Seite verwiesen und verlinkt. Schaut doch mal vorbei.


Aus Stoffen kann man zaubern....it`s magic...

Montag, 19. Dezember 2011

Nähen Webband - Sortierrolle

Tag 19 von Muffirella
 
 
19. Dezember - Muffitag




Webband-Sortierrolle

ihr braucht:
1 Schwimmnudel aus dem Sportgeschäft (kostet 3-4 Euro)
unifarbenen Baumwollstoff
passendes Garn
ein paar Knöpfe

Als erstes schneidet ihr die Schwimmnudel in kleinere Teile. Ich hab meine in 5 geschnitten, ihr könnt aber mehr oder weniger draus machen, wie es euch gefällt. Meine sind so lang geschnitten das sie bündig in mein Handarbeitsregal passen

Als nächstes messt ihr die Stücke ab und zwar braucht ihr die Maße: Länge+1xDurchmesser+2cm und 1xUmfang +2x Nahtzugabe (ich nehme für gewöhnlich eine Nahtzugabe von 1cm). Wenn ihr die Maße habt, schneidet euer Stück Baumwolle entsprechend zu, das sieht dann so aus.



Als nächstes legt ihr den Stoff rechts auf rechts und näht die lange offene Seite zusammen. Ihr wendet das ganze und stülpt es dem Stück Schwimmnudel über, das sieht dann so aus



So, jetzt heißt es die Enden zu verschließen. Ich benutze dafür die JoJo-Methode. Fädelt dazu einen langen Faden auf eine Nadel und macht im Abstand von 1cm vom Rand Heftstiche. Je dichter die Stiche, desto dichter das Blümchen das entsteht.



Wer faul ist, kann natürlich auch mit der Nähmaschine kräuseln. Dazu das zugeschnittenen Stück Stoff oben und unten jeweils im Abstand von 1cm eine Kräuselnaht nähen (Fadenspannung 1, Stichlänge 5). Mit einer Kräuselnaht wird das fertige Jojo aber sehr eng, probiert es aber einfach aus.

Wenn ihr fertig geheftet habt, zieht ihr einfach den Faden zusammen und schlagt vorsichtig die Nahtzugabe nach innen. So sollte das Ergebnis in etwa aussehen



Das ist natürlich schon schön, aber es geht auch schöner Wenn ihr in die Mitte einen Knopf näht, sieht das ganze dann so aus



Das selbe macht ihr mit der anderen Seite. Solltet ihr merken das das ganze nicht stramm genug ist, einfach die Heftnaht etwas nach unten verlagern.

So... die Stoffnudel ist fertig Jetzt heißt es Webbänder rausholen und aufrollen. Dazu jeweils den Anfang und das Ende einen Bandes mit einer Stecknadel sichern. So können auch kleinere Teile von Webbändern sicher verwahrt werden und der Bandsalat hat ein Ende. Wenn ihr an der einen Seite statt eines Jojos einen Kordelzug näht, könnt ihr das ganze auch ganz wunderbar aufhängen.




Viel Spaß beim Nachmachen! Ich freu mich über euer Feedback!

Sonntag, 18. Dezember 2011

Anleitung für Zaubernüsse

Tag 18 von LiLavendel

 Türchen Nr 18

...öffnet sich und führt gleich in den WunderWald
Ich schenke euch eine Anleitung für Zaubernüsse.


Das perfekte Last Minute Geschenk, die perfekte Umverpackung für Kleinigkeiten aller Art. Ein schönes Geschenk für die, die sich mal wieder "nix" wünschen - und es geht so schnell und einfach!


Ihr braucht zunächst einmal


- ein paar Walnüsse


- ein spitzes Messer mit starker, breiter Klinge


- ein Schneidebrettchen


- Uhu (flüssig)


- und Füllung, z.B. Märchenwolle oder Watte, kleine Dinge, die in eine Walnuss passen, Papier und Stift...




Ich habe lange im Netz nach so einer Anleitung gesucht und keine gefunden. Also habe ich selbst rumprobiert. Mir ist dabei aufgefallen, dass die einzig vernünftige Möglichkeit so eine Nuss möglichst unversehrt zu öffnen die ist, mit dem Messer genau an der Stelle einzustechen, wo die Nuss mal am Ast hing.
Alles andere kann man nicht gut wieder schließen.

Also stellst du die Nuss hochkant auf das Schneidebrettchen (nicht so gekippt, wie hier auf dem Foto) und stichst das Messer von oben beherzt hinein.


Manche Nüsse öffnen sich dann schön an der Naht, andere wollen nicht so recht, da hilft es das Messer noch mal mit der scharfen Seite in die andere Richtung zeigend in den gleichen Schnitt zu stechen und dann langsam mit der Schneideseite herunter zu drücken. Das muss behutsam gehen, sonst zersplittert die Nuss und wir wollen sie nur in zwei Teile teilen.




Dann wird die Nuss "geleert" und bei vorhandenem Appetit auch geknabbert.




Wenn du wie ich mehrere Nüsse befüllen willst, leg die zwei zueinander gehörenden Hälften unbedingt paarweise weg, sonst bekommst du sie hinterher nicht mehr zusammen.




Wenn dir eine Nuss so aufgeht, ist das gar nicht schlimm. Hauptsache, es sind zwei Teile. Auch diese Nuss hier, lässt sich wieder gut schließen.




Jetzt werden die Nüsse gefüllt.


Womit, das entscheidest du.


Füllst du mit Märchenwolle, pass gut auf, dass du sie genug platt drückst, um sie hinterher nicht versehentlich mit der Schale zu verkleben.


Glöckchen (aus dem Bastelladen) sind auch eine schöne Füllungsmöglichkeit. (Die Nuss klingelt dann tatsächlich! Ich dachte ja erst, die Wolle würde sie verstopfen aber nein - es funktioniert!)


Die Sterne waren einmal ein Geschenkband, was ich zerschnitten habe.


Ein netter Weihnachtsgruß, ein Gutschein, eine Liebeserklärung... all das kann man gut auf ein Zettelchen schreiben und mit in der Nuss verstecken.




Noch mehr FüllIdeen findest du im WunderWald.


Was auch immer du hier verstecken willst - sobald es in der Nuss steckt muss sie wieder verschlossen werden.


Dazu gibst du eine kleine Menge Uhu (es reicht wirklich wenig) auf die Bruchkanten einer Nusshälfte. Pass dabei auf, dass kein Kleber auf deine Füllung läuft.


Dann wird die zweite Nusshälfte vorsichtig aufgesetzt. Achte darauf, dass sie richtigherum aufgesetzt wird (da wo du geschnitten hast bei beiden Hälften auf die eine Seite, die "spitze" Seiten der Nusshälften ebenfalls zusammen).


Sanft zusammendrücken und austretenden Klebeüberschuss mit dem Finger abstreichen.


Beiseite legen und erst nach einer ganzen Weile prüfen, ob die Hälften gut halten.


Wenn alles gut hält, kannst du dir überlegen, wie du dein Geschenk überreichen willst:



- als einziges Geschenk überreicht, wirst du erstaunte Blicke ernten. Du solltest dann allerdings drauf bestehen, dass die Nuss (wo sie doch jetzt schon so allein ist), wenigstens sofort und in deinem Beisein geknackt wird (nicht, dass die werweißwo landet)


- einem begeisterten Nussesser kannst du sie natürlich einfach zwischen die normalen Nüsse legen. Er wird sehr verblüfft sein, wenn er dann die Zaubernuss öffnet
(eine Freundin von mir hat ziemlich laut geschrien, als ihr so ihre Nuss begegnete sie hat sich aber troztdem sehr gefreut)

- aber sie passt auch gut in ein Tütchen Süsses oder in den NikolausStiefel (wo sie bei uns zuerst zum Einsatz kam). Ich finde außerdem, dass man sie im ganzen Jahr verschenken kann.


Viel Spaß beim Ausprobieren!!!