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Montag, 17. Dezember 2012

Trüffel

Tag 17 von Momo73
Heute mal kein Rilke...

It's Weihnachts-Time


When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit
Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmückt a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now am - Ar...ch!
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...



und diesmal keine Plätzchen, dafür Trüffel.

Man nehme

125 ml Schlagsahne
200 g weiße Kuvertüre
50 g Kokosfett
100 g Kokosraspel


Die Sahne erwärmen und die Kuvertüre und Kokosfett drin schmelzen lassen.



Dann Kokosraspel untermischen und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Masse festgeworden ist, mit Teelöffel kleine Kugel abstechen und in Kokosraspel wälzen. Kühlstelle und genießen.



 Wenn keine Kinder und Schwangere mitnaschen, könnte man etwas Sahne mit Rum ersetzen.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Täschchen mit gesmokten Blumen

Tag 16 von Mufirella

Ich wünsche euch einen wunderschönen 3. Advent! Nur noch eine Woche dann ist Weihnachten. Zeit genug um noch kleine besondere Geschenke herzustellen. Heute schenke ich euch ein kleines Tutorial. Zeit für echte Handarbeit

Vorher noch was besinnliches für die Ohren --> Klick


Täschchen mit gesmokten Blumen




Ihr braucht
Außenstoff
Futterstoff
Reißverschluss
Nähgarn
Nähnadel
Perlen
kariertes Papier
Stift
Lineal
evtl. Fingerhut


Ich hab für dieses Täschchen Köper genommen weil es einen schönen Stand hat. Ihr könnt auch normale Baumwolle nehmen, diese dann aber am besten verstärken.

Und los gehts!

Zuerst macht ihr euch eine Vorlage. Ich glaube das Bild ist selbsterklärend. Ihr nehmt ein kariertes Blatt Papier und macht 2,5x2,5cm große Kästchen. Insgesamt 7 x 5. Ihr könnt natürlich auch das Maß verändern wenn ihr ein größeres Täschchen wollt, vom Prinzip her bleibt es gleich. Rundherum macht ihr einen 3cm breiten Rand. An den Linien knickt ihr das Papier ein. Ihr markiert die Kästchen wie auf dem Bild.


Schneidet jetzt ein Stück Stoff nach eurer Vorlage zu. Knickt das Papier nach hinten ab und malt auf die rechte Stoffseite an den Knotenpunkten kleine Punkte an.






Als nächstes braucht ihr Nadel, Faden und kleine Perlen. Achtet darauf das eure Nadel durch die Perle durchgeht.



So es geht los. Ihr fangt in dem ersten markierten Quadrat in der Ecke links unten an. Macht einen Knoten in euren Faden und zieht ihn durch diesen Punkte. Näht dann durch die obere linke Ecke von rechts nach links. Achtung! Kleine Stiche machen!



Als nächstes näht ihr die rechte obere Ecke, dann die rechte untere Ecke und zum Schluss wieder die untere linke Ecke. Dann habt ihr ein Quadrat. Zieht jetzt den Faden langsam und Ecke um Ecke zusammen und näht alles mit ein paar feinen Stichen zusammen.



Zum Schluss setzt ihr noch eine Perle drauf. Zieht den Faden mitten durch die Blume und führt ihn zum nächsten markierten Quadrat (das mit dem X, ein Quadrat bleibt also leer). Zieht ihn dort durch den ersten Punkt und macht einen kleinen Knoten.



Wiederholt das für alle mit x markierten Quadrate auf eurer Vorlage.


So sieht das aus wenn alle fertig sind. Zieht den Stoff aus den Falten heraus damit daraus schöne Blütenbläter entstehen.



Jetzt geht es an die Feinarbeit, wir bearbeiten den Rand. Drückt das Blütenblatt nach draußen und nehmt es zwischen eure Finger. Dann drückt es nach unten und näht es mit ein paar Stichen an der Nahtzugabe fest. Vom Prinzip her wie eine Kellerfalte.



Das sieht dann so aus.



Wenn ihr das gemacht hat sieht es schon wieder recht gerade aus.



Und so sieht es aus wenn ihr alle Seiten fertig habt.


Nehmt die Maße ab und macht euch daraus eine weitere Vorlage


Schneidet die Rückseite und das Futter zu. Natürlich darf auch der Reißverschluss nicht fehlen. Ich nehme Meterware.


Ab jetzt wird es ganz normal wie jedes andere Täschchen genäht. Näht bitte nicht füsschenbreit sondern nur 0,5 cm. Eine schöne Videoanleitung findet ihr zum Beispiel hier --> Klick

Viel Spaß beim Nacharbeiten! Ich freu mich über Bilder eurer Werke!

Samstag, 15. Dezember 2012

Ostpreußischer Honigkuchen

Tag 15 von LydiaRose

Weihnachten wird es für die Welt!


Weihnachten wird es für die Welt!
Mir aber - ist mein Lenz bestellt,
Mir ging in solcher Jahresnacht
Einst leuchtend auf der Liebe Pracht!
Und an der Kindheit Weihnachtsbaum
Stand Englein gleich der erste Traum!
Und aus dem eiskrystall'nen Schooß
Rang sich die erste Blüte los -
Seitdem schau' ich nun jedes Jahr
Nicht was noch ist - nur was einst war!

Adele Schopenhauer

Ostpreußischer Honigkuchen


Zutaten:
300 g Honig
150 g Zucker
100 g Schmalz
2 Eier
335 g Mehl
125 g Weizenin
1 Backpulver
reichlich Nelken
gem. Piment
gem. Kardamom
Zimt
1 Prise gem. Ingwer

Verzierung:

Zitronat
Mandeln
1 Verquirltes Ei

Honig mit Zucker und Schmalz zerlassen und abkühlen lassen; Eier verquirlen, Mehl mit Weizenin und Backpulver mischen und sieben, zu dem Honig geben, würzen und Masse gut verarbeiten.
Teig in das gefettete Backblech geben glatt streichen.
Mit Ei bepinseln, die Einteilung leicht markieren und mit Mandeln und Zitronat verzieren. Bei mäßiger Hitze (ca. 170 °C) etwa 30 Minuten backen, herausnehmen, etwas abkühlen lassen und sofort schneiden.

Freitag, 14. Dezember 2012

Sternengirlande

Tag 14 von Ma-Manija

Mein Stern

Ich fragt einen Stern am Himmel:
Willst du mein Glückstern sein?
So oft ich ihn sah und fragte,
Gab er gar lieblichen Schein.

Ich sah ihn jeden Abend,
Er lächelte stets mir zu
Und sandte Trost hernieder
Und Frieden mir und Ruh.

Er war mein treuer Begleiter
Durch manche düstre Nacht,
Hat meine Pfade beleuchtet,
Mich immer ans Ziel gebracht.

Jetzt ist mein Stern verschwunden
Mit seinem lieblichen Licht.
Mir glänzen unzählige Sterne,
Er aber glänzt mir nicht.

Von all den unzähligen Sternen
Warst du, mein Liebchen, mein Stern,
Einst meinem Herzen so nahe,
Und jetzt so fern, so fern!
(Hoffmann von Fallersleben)

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Sternengirlande

Heute geht es mal wieder in die Küche, zumindest für die Zutaten.

Ihr braucht eine Packung Reispapier und Stern-Ausstechformen (Schablonen aus Papier oder Pappe gehen auch)



Zuerst zeichnet ihr viele, viele Sterne in verschiedenen Grössen auf (ich mache das mit dem Trickmarker)



und schneidet sie vorsichtig (!) aus, am besten immer von der äusseren Spitze nach innen, damit die Sterne nicht zerbrechen



Für den nächsten Schritt dürft ihr jetzt an den Nähkasten, ihr braucht eine dünne Nadel und Faden.
Damit fädelt ihr die ausgeschnittenen Sterne vorsichtig (!) auf.



Um mir die lästige Knoterei zu ersparen, nehme ich einen langen Faden für mehrere Sterne. So kann man auch die Abstände noch verändern.

Das macht ihr bis alle Sterne aufgefädelt sind.

Jetzt müsst ihr die Girlanden nur noch aufhängen und fertig!





Achtung!
Das Reispapier verträgt keine Feuchtigkeit. Hängt die Girlande also nicht an ein Fenster, das oft beschlägt.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Lesekissen

Tag 13 von lucillaminor
Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So dass die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist.
(Joachim Ringelnatz)



13. Dezember - Höchste Zeit, die Geschenke zu besorgen!
Und jedes Jahr gibt es da Leute, bei denen man einfach keine gute Idee hat. Die haben irgendwie schon alles. Oder brauchen nix.
Für solche Fälle gibt es eine Lösung, eine original Bücherwurm-für-Leute-die-schon-alles-haben-Geschenkidee. Und zwar ein Lesekissen.

Das ist eines dieser Dinge, die die Welt eigentlich nicht braucht, die sie aber ein bisschen schöner und in diesem Fall vor allem bequemer machen. Keine müden Arme mehr beim Schmökern im Bett, keine Eselsohren mehr in den Lieblingen, weil man auf dem Sofa irgendwie eine Stütze fürs Buch gebraucht hat ...
Und dann auch noch selbstgemacht!

Ihr braucht:

ca 50 cm Popeline oder anderen glatten Stoff
Klettverschluss zum Annähen, ca. 30 cm.
Gummiband, 1-2 cm breit, ca 50 cm
Satinband, ca 30 cm
Styroporkügelchen o.ä., Sitzsack- oder Stillkissenfüllung, ca. 3 Liter
dünne Pappe (z.B. die Rückseite eines Blocks)


Als erstes müsst ihr euch das Schnittmuster für die Basis, das Kissen, erstellen:

Dazu zeichnet ihr auf ein weißes Blatt Papier eine Linie (hier die grüne), die etwa 7 cm länger sein sollte als das Buchformat, das ihr am liebsten lest. Ein guter Anhaltspunkt sind 30 cm.
In der Mitte dieser Linie zieht ihr nun im rechten Winkel eine Linie (hier die rote), die halb so lang ist wie die grüne.
Und nun die Eckpunkte der Linien so verbinden, dass eine mandelartige Form entsteht.
Schneidet die Form aus dem Papier aus und dann vier Mal aus eurem Stoff (mit Nahtzugabe!)

Nun kommt das Schnittmuster für die Buchhülle, die nachher am Kissen befestigt wird:

Messt das dickste Buch aus eurer Sammlung aus, und zwar den gesamten Umschlag, inklusive Rücken. In meinem Fall ergibt das 37 cm in der Länge und 22 cm in der Breite.
Daraus ergibt sich die Größe des Stoffstreifens, den ihr für die Buchhülle braucht:
(Länge plus 2 cm) mal 2 ist die Länge des Streifens
(Breite plus 2 cm) ist die Breite des Streifens.
In meinem Fall also 78 cm lang und 24 cm breit.

Nun könnt ihr das Befestigungsmaterial anpassen:
Der Flausch des Klettverschlusses muss so lang sein wie die grüne Linie auf eurem Ellipsen-Schnittmuster.
Der Haken des Klettverschlusses muss so lang sein, wie eure Stoffstreifen breit ist.
Das Gummiband muss in zwei Stücke geschnitten werden, jedes etwas länger, als der Stoffstreifen breit ist.
Das Satinband sollte 5-10 cm länger sein, als der Stoffstreifen breit ist.

So sollte eure Materialsammlung nun aussehen:


Ein Stoffstreifen, 78*24 cm.
Vier Stoffellipsen, 30 cm hoch, 15 cm breit
Klettverschluss: Flausch 30 cm, Haken 24 cm
Zwei Gummibänder, je 28 cm
Satinband, 30 cm.

Jetzt geht es ans Nähen. Wir beginnen mit der Buchhülle:

Zuerst legt ihr den Stoffstreifen hälftig aufeinander und bügelt den Kniff. Auf diese Linie auf die rechte Stoffseite den Haken vom Klettverschluss aufnähen; am oberen Rand des Stoffstreifens das Satinband so mitfassen, dass es vom Stoff wegläuft.
Anschließend legt ihr den Stoffstreifen ausgebreitet mit der rechten Stoffseite nach oben hin. Jetzt legt ihr die beiden Ränder zur Mitte hin, sodass sie sich über dem Klettverschluss treffen. Die Ränder ca. 1 cm zurückklappen.

Die Gummibänder auf beiden Seiten jeweils ca. 5 cm vom Falz entfernt zwischen die Stofflagen legen (wie ihr an der Naht seht, ist mir das hier zu spät eingefallen ...). Dabei darauf achten, dass sich nichts verdreht!


Jetzt an beiden langen Seiten absteppen. Dabei werden die Gummibänder mitgefasst. Vorsicht: Nicht das Satinband irgendwo mitfassen!
Die Ecken abschrägen, die Buchhülle wenden. Die Ecken gut ausformen und bügeln. Die Gummibänder liegen auf der Innenseite, also da, wo die offenen Ränder sind:

Jetzt kommt die Pappe zum Einsatz. Sie dient dazu, die Buchhülle zu verstärken. Ich nehme gern die Rückseite eines Schreibblocks. Man könnte aber sicher auch Schabracken-Einlage oder Ähnliches nehmen.
Schneidet die Pappe in zwei Stücke, die etwas schmaler sind als die Buchhüllen-Breite und gut 3 cm kürzer als die halbe Buchhüllen-Länge.
Nun schiebt ihr die Pappestücke links und rechts in die Hülle:

Um ein Herausrutschen der Pappe zu verhindert, wird nun, wenn die Pappe ganz drin ist, noch einmal neben der Pappe abgesteppt. Ich steppe dabei auch die Kanten oben und unten am Buchhüllen-Rücken ab, damit es von außen sauberer aussieht.
In der Vergrößerung sieht man die schwarze Naht.

Jetzt ist die Hülle fertig, und man kann schon mal das Buch hineinstecken, indem man die Buchdeckel unter die Gummibänder schiebt. Das Satinband kann als Lesezeichen benutzt werden.




Und nun zum Stützkissen:
Zuerst näht ihr den Klettverschluss-Flausch auf eine der Stoff-Ellipsen:



Jetzt immer zwei Stoff-Ellipsen rechts auf rechts legen und an einer Kante zusammennähen. Dabei darauf achten, dass die Nähte in der Mitte der Ellipsen beginnen!

Jetzt sind es zwei Teile.
Diese werden jeweils zur Hälfte aufgeklappt ...

... und dann ebenfalls rechts auf rechts aufeinander gelegt und an der einlagigen Seite ebenfalls zusammengenäht. Hier darauf achten, dass die Anfänge der Nähte genau zusammentreffen:

Jetzt ist es schon fast ein Ball:

Die beiden letzten offenen Kanten aufeinander legen und zusammensteppen. Dabei in der Mitte der Rundung eine Wende- und Füllöffnung lassen:

Die Kissenhülle wenden.

Jetzt geht es ans Füllen. Da ich das mit den Styroporkügelchen extrem fummelig finde, behelfe ich mir gerne mit einem selbstgebastelten Trichter. Dazu steckt man einen Gefrierbeutel durch eine leere Klorolle...

... schneidet den Beutel unten auf, schlägt ihn um und befestigt ihn mit Klebeband an der Klorolle:

Diese Konstruktion kann man nun durch die Füllöffnung stecken und in den Beutel fröhlich Kügelchen schütten. Man muss ein bisschen schütteln und eventuell mit einem Stift oder ähnlichem nachhelfen, aber so kommen die Kügelchen nahezu unfallfrei in die Hülle.

Vorsicht: Man darf die Hülle nicht zu prall füllen. Sie muss noch "knautschbar" sind, damit man das Kissen als Stütze auch anpassen kann. Wenn es sich gut anfüllt (etwa ein Drittel sollte noch Luft sein), die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Jetzt ist das Kissen fertig, man sieht, dass es noch gut in Form geknautscht werden kann.
Jetzt einfach die Buchhülle per Klett an das Kissen andocken ...

... Buch an der letzten gelesenen Stelle aufklappen, Kissen zurechtknautschen - und LESEN!


Viel Spaß beim Nachnähen - und natürlich beim Lesen!